Zitat der Woche :
"Höre jeden Tag in dich hinein, damit du erfährst, was deine innere Stimme dir sagen will." Patrice Jeancourt

 

AD(H)S gilt heutzutage als die häufigste psychische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. 5-8 Millionen Menschen sind es deutschlandweit ! Bei Jungen wird sie 4 mal so häufig diagnostiziert wie bei Mädchen. Meist spricht man vom Zappelphilip, Träumerle oder ähnlichem. Doch das Spektrum an Symptomen ist vielfältig, teilweise nicht mal kategorisierbar. AD(H)S beinhaltet (eher bei Jungs), als die offiziellen „Klassiker“ unter den Symptomen, z.B. aggressives, zurückgezogenes, impulsives Verhalten, und natürlich Probleme beim Lernen und in der Schule, mangelndes Sozialverhalten, erhöhter Drogen- und Alkoholmissbrauch.

Diese Art der Erkrankung – wenn man das mal so nennen will – aber dazu später mehr, gibt es schon seit einiger Zeit. Den Zappelphilip und den Hans-guck-in-die-Luft aus dem Struwwelpeter kennt sicherlich jeder. Das Buch wurde 1845 von dem Frankfurter Arzt Heinrich Hofmann verfasst, und beschreibt verschiedene, seiner Meinung nach Fehlverhalten von Kindern/Jugendlichen (Daumenlutscher,.Suppen-Kaspar,…).

Zum Einen passen diese „Art Menschen“ nicht so schön in unsere Welt, welche bestimmt ist von Pünktlichkeit, Ordnung, diverser sozialen Werte usw.. Mit ihrer Individualität ecken sie stets in der Gesellschaft an und machen sich und ihren Mitmenschen scheinbar / offensichtlich (?!) das Leben schwer.

Zum Anderen hört man aber auch von kreativen Köpfen in Zusammenhang mit dieser Erkrankung. Mozart und Edison sollen ja auch AD(H)Sler gewesen sein. Klingt ein bisschen nach den Autisten und ihren sagenhaften Fähigkeiten, finden sie nicht ?

Seit den 90er-Jahren steigt die Diagnose rasant. Liegt das an der Entwicklung der Diagnoseverfahren oder an der zunehmenden Zahl der Erkrankten ? Was wissen wir darüber ? Woher kommt AD(H)S überhaupt, wie kann therapiert werden ?

Die Erkenntnisse und Erfolge der modernen Medizin sind auf diesem Gebiet gelinde gesagt bescheiden. So werden stark unruhige, unaufmerksame Kinder schnell mit Psychopharmaka gedämpft, Alternativen sind rar wenn nicht sogar schlichtweg nicht vorhanden. Die Verschreibung von Ritalin stieg in´s Unermessliche in den letzten Jahren. Es mag dem ein oder anderen vorübergehend Erleichterung verschaffen, aber mit Sicherheit bringt es KEINE Heilung (von den Nebenwirkungen wollen wir an dieser Stelle nicht reden…). Tröstend wird oftmals darauf verwiesen, dass sich DAS in der Regel „auswächst“. Leider wird die Geduld nur teilweise belohnt. Denn aus zappeligen Kindern – so eine Studie aus Neuseeland – werden Erwachsene, die zwar nicht mehr so zappelig sind, dafür aber ihr Leben einfach nicht in den Griff bekommen.

3 Fakten möchte ich an dieser Stelle festhalten:

1.)    Die Schulmedizin hat keine Ahnung, woher diese Krankheit rührt !

2.)    Die Mittel der Schulmedizin heilen gegenwärtig nicht !

3.)    Zappelige Kinder, die ihrer Unruhe „entwachsen“ konnten, haben es als Erwachsene schwerer, einen zufriedenstellenden Lebensalltag zu entwickeln.

Was brauchen zappelige Kinder, um ihre innere Ruhe (wieder) zu entdecken ?

Was brauchen zappelige Kinder, um mit ihrer Veranlagung authentisch erfolgreich leben zu können ?

Welche Möglichkeiten bleiben mir als Erwachsenem zu heilen, wenn ich selbst ein zappeliges Kind war, um mein Leben jetzt zufriedenstellender gestalten zu können?

Lesen Sie mehr dazu in unseren weiteren Artikeln, weitere folgen in Bälde !

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